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Deploymenttechnologien

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Holger Schweitzbergers Blog
Upgrade von Windows 7 Beta (Build 7000) nach Windows 7 RC (Build 7100)

Das Update von Windows 7 Beta nach RC schlägt beim Kompatibilitätstest fehl. Abhilfe schafft eine Änderung in der Datei cversion.ini. Diese befindet sich im source-Verzeichnis der Windows 7 RC Installations-DVD.

Hier muss der der Eintrag MinClient von 7077.0 in 7000.0 geändert werden:

Windows 7 RC sysprep-Fehler

Nach einer Neuinstallation von Windows 7 RC x86 deutsch (Build 7100) und darauffolgenden sysprep kann es zu der Fehlermeldung:

"Schwerwiegender Fehler … " kommen.

Grund dafür ist der "Windows Media Player-Netzwerkfreigabedienst".

Wenn dieser gestoppt ist, klappt's auch mit dem sysprep

net stop wmpnetworksvc

Installation in eine neu erstellte VHD (Teil 4)

Basissystem: Windows Vista

Ziel ist es ein Dualboot Vista/Windows 7 zu erzeugen, wobei die Windows 7 Installation in eine neu erstellte VHD erfolgt.

Den Rechner mit einer Windows 7 DVD oder USB-Stick booten.

Neuinstallation wählen und danach mit Shift+F10 in die Kommandozeile wechseln. Jetzt ist es nötig eine virtuelle Festplatte zu erstellen.

Wie man sieht, darf sich im vhd-Namen kein String "Windows" befinden!    

Einbinden der VHD

Partitionieren der VHD

 

Windows 7 wird nun in die neu erstellte Partition installiert - auch wenn das System meint, das dies nicht funktioniert.

 

 

Nach der sysprep-Phase steht auch Windows 7 im zur Verfügung.

Booten von einer vorhandenen VHD (Teil 3)

Für das Booten von einer VHD gibt es zwei Möglichkeiten:

Entweder der Boot von einer vorhandenen oder die Installation in eine neu erstellte VHD.

In diesem Fall werde ich die erstellte W2K8R2.vhd in ein bestehendes Windows 7 System einbinden, indem der Bootloader entsprechend konfiguriert wird.

Aufruf von bcdedit.exe /v im Administratorenmodus:

  

Es ist nur ein Eintrag, nämlich der für mein vorhandenes System Windows 7 7000, enthalten.

Der Einträge für meinen "Windows Server 2008 R2" sehen wie folgt aus:

bcdedit /copy {current} /d "Windows 2008 R2"
bcdedit /set {GUID} device vhd=[C:]\Mount\W2K8R2.vhd
bcdedit /set {GUID} osdevice vhd=[C:]\Mount\W2K8R2.vhd
bcdedit /set {GUID} detecthal on

Die {GUID} wird nach dem ersten  Befehl angelegt und kann mit copy und paste immer wieder eingefügt werden.

 

Der neue Eintrag ist im Bootmenü hinzugefügt.

 

Zur Überprüfung kann noch einmal in der Systemkonfiguration (msconfig) kontrolliert werden

 

So, nun ein Reboot und Starten mit Windows 2008 R2:

 

Es läuft die Initialisierungsphase, bedingt durch sysprep ab, danach steht das OS zur Verfügung.

   

Migrieren einer WIM- in eine VHD-Datei (Teil 2)

Im ersten Schritt muss der Name oder der Index der zu verwendenden Version ermittelt werden.
Dazu verwendet man aus dem WAIK das Tool imagex.

imagex /info C:\Install\install.wim

Die hier aufgeführte install.wim befindet sich auf dem W2K8 R2 Datenträger im source-Verzeichnis.

 

Etwas tiefer erkennt man, das der Index=5 bzw. der Name=ServerEnterprise lautet.

 

Jetzt wird dieser Teil des wim-Files in die neu erstellte virtuelle Festplatte migriert. imagex /apply C:\Install\install.wim 5 K:

 

Danach wird die virtuelle Festplatte wieder entfernt und die erstellte W2K8R2.vhd kann nun entweder zum Einbinden in einen virtuellen Server oder zum lokalen Boot verwendet werden.

 

  

Erstellen und Anfügen einer virtuellen Festplatte (Teil 1)

Ein neues Feature unter Windows 7, ist das Erstellen und Anfügen von virtuellen Festplatten. Damit ist es auch möglich, eine Installationsdatei (*.wim) in ein vhd-File zu migrieren und davon später zu booten.
Voraussetzungen dafür sind ein Betriebssystem mit Windows 7 oder Windows Server 2008 R2, das WAIK 3.0 und eine Installationsdatei (install.wim).

Erstellen einer temporären VHD:

Größe 25 000 MB
Ablage: C:\Mount\W2K8R2.vhd

Öffnen von diskpart im Administratorenmodus:

diskpart
sel disk 0
create vdisk file=C:\Mount\W2K8R2.vhd Maximum=25000
sel vdisk file=C:\Mount\W2K8R2.vhd
attach vdisk
list disk
create partition primary
format fs=ntfs label="Windows 2008 R2" quick
assign letter=K
active

  

Damit haben wir eine leere virtuelle Festplatte erstellt.
Diesen Schritt kann man auch über die Datenträgerverwaltung realisieren.   

 

 

 

 

 

   

Erstellen und Zuweisen eines Vista-Images auf einen neuen Computer

Im folgenden Beispiel will ich zeigen, wie ein Vista-Image in den SCCM eingelesen und zum Deployment auf einen neuen Computer vorbereitet und zugewiesen wird.

Voraussetzungen dafür sind ein im SCCM konfigurierter PXE-Point (Server mit Windows Deployment Services), DHCP, die Datei install.wim aus dem source – Ordner der Vista DVD.

Im ersten Schritt wird das Vista-Image dem Verzeichnis Computer Management -> Operating System Deployment -> Operating System Images hinzugefügt:

 

 

 

Das neu erstellte Image muss nun einem oder mehreren Distribution Points zugewiesen werden:

 

 

Als Nächstes wird eine neue Sammlung (Collection) angelegt. Sie enthält keinerlei Abfragen auf Mitgliedschaft, die eigentlichen Mitglieder werden später manuell hinzugefügt. Ziel ist es, auf alle Computer dieser Sammlung Vista-Ultimate unbeaufsichtigt zu installieren.

 

 

 

Es wurde die Collection Vista Bare Metal angelegt.

Hinzufügen des Computers. Dazu wird die MAC-Adresse benötigt. Man kann die Informationen auch via csv-Datei übergeben.

 

 

 

Zuweisen des neu erstellten Objekts der Sammlung Vista Bare Metal

 

Kontrolle der Collection. Hier sollte der neue Rechner aufgeführt sein. Evtl. F5 ;-)

Erstellen einer Tasksequenz zum Zuweisen des Jobs auf die entsprechende Sammlung.

 

Auswählen des Bootimages

Einlesen des OS-Paketes und Auswahl der entsprechenden Edition.

Konfiguration der gewünschten Einstellungen.

 

Installation des Configuration Clients. Diese Paket muss schon vorhanden sein.

Deaktivieren der User State Migration.

Keine Installation der Updates

Zusätzliche Installation einer Applikation nach Beenden des OS-Deployments

 

 

Editieren der erstellten Tasksequenz.

Entfernen des ersten Features Restart in WinPE. Dies wird nur verwendet, wenn die Tasksequenz auf einem bestehenden Betriebssystem angewendet wird.

Im letzten Schritt muss die Tasksequenz noch der Sammlung Vista Bare Metal zugewiesen werden

Wichtig: Aktivieren von Make this task sequence available....

Auswählen, das die Ankündigung sofort zugewiesen wird.

 

In den Eigenschaften der Sammlung, überprüfen ob der Job zugewiesen wurde.

Grundinstallation des System Center Configuration Managers 2007 Part II

Die eigentliche Installation beginnt mit einer Überprüfung der vorhandenen Komponenten. Alle auftretenden Fehler müssen vor der Installation behoben werden. Warnungen können erst einmal ignoriert werden.

Ergebnis der Vorüberprüfung

 

Installation

Benutzerdefinierte Installation

Installation eines primären Standortes

 

Festlegen des Standortcodes und des -Namens

Installation im Mixed Mode. Es kann nachträglich in den Native Mode gewechselt werden, ebenso vom Native in den Mixed-Mode zurück

Auswahl der gewünschten Komponenten

Angeben des SQL-Servers und Datenbankname

Festlegen des SQL-Providers (kann nicht auf einem geclusterten SQL-Server installiert werden

Portbestimmung für die Report-Services

Installation der noch benötigten Updates. Jetzt werden die vorher heruntergeladenen Updates benötigt:

 

 

 

 

 

Eigentliche Installation:

 

 

 

 

 

Grundinstallation des System Center Configuration Managers 2007 Part I

Um den Configuration Manager zu installieren und in seinem vollen Umfang zu nutzen, bedarf es einiger Voraussetzungen bzw. Vorarbeit. Zur grundlegenden Installation wird der SQL 2005 SP2 benötigt. Dieser kann sich lokal oder auf einem Remoteserver befinden. Weiterhin müssen folgende Komponenten installiert sein:

IIS mit BITS und WebDAV (enabled); MMC 3.0; .NET Framework 3.0; Hotfix KB914389.

Sollen die Funktionalitäten Softwareupdate oder Betriebssystem Deployment genutzt werden, muss zusätzlich WSUS 3.0 bzw. Windows Deployment Services bereitgestellt werden.

Vor der Installation sollten ferner folgende Konfigurationsschritte vorgenommen werden:

Berechtigungen für den SCCM Server im AD erteilen.

Vollzugriff auf den Container System und allen untergeordneten Objekten erteilen:

Erweitern des Schemas.

Ausführen der extadsch.exe (befindet sich auf dem Installationsmedium):

Setzen eines SPN für den SQL-Server.

Das Tool setspn befindet sich auch in den Support Tools des Windows Server 2003.

http://blogs.itacs.de/HS/Lists/Beitraege/Post.aspx?ID=7

Download der benötigten Updates für die Installation.

Ausführen von CD-LW: \...\bin\setup.exe /download <Pfad zum Abspeichern> in der Kommandozeile

 

 

 

 

 

Erstellen eines bootfähigen WindowsPE-USB-Sticks

Die Erstellung eines bootfähigen USB-Sticks basiert auf den gleichen Vorbereitungen, wie die zur Erstellung einer bootfähigen WinPE-CD

Das USB-Flashlaufwerk muss mindestens um 64 MB größer sein als das zu installierende WinPE-Abbild. Man sollte also mindestens mit 250 MB rechnen. wobei darüber hinaus die zusätzlichen Dateien berücksichtigen müssen, die noch mit eingeschlossen werden.

Zunächst benötigt man wieder das Windows Automated Installation Kit (WAIK), um die benötigten Tools zu installieren. Nach deren Installation wird die erforderliche Verzeichnisstruktur, die die Erstellung eines Windows PE-Abbilds unterstützt erstellt:

Öffnen der Windows PE-Tools Eingabeaufforderung als Administrator

Wechseln in das Verzeichnis: C:\Program Files\Windows AIK Tools\PETools

Ausführen von copype.cmd <Architektur> Speicherort

Beispiel: copype.cmd x86 D:\WinPE_USB

In das neu erstellte Verzeichnis D:\WinPE_USB werden mit dem Ausführen des Skripts die notwendigen Dateien für diese Architektur werden kopiert.

Nach Hinzufügen optionaler Anwendungen wird nun der USB-Stick vorbereitet. Hierzu kann man das Tool diskpart verwenden.
Öffnen der Eingabeaufforderung und Formatieren des USB-Sticks:

diskpart
select disk 1
clean
create partition primary
active
assign
format fs=fat32 quick
exit

Im letzten Schritt wird der gesamte Inhalt des Verzeichnisses D:\WinPE_USB\ISO auf das USB-Flashlaufwerk kopiert

xcopy <Verzeichnis WinPE>\iso\*.* /s /e /f <LW des USB-Sticks>

Beispiel: xcopy D:\WinPE_USB\iso\*.* /s /e /f H:\

Der USB-Stick ist nun einsatzbereit, d.h. er ist bootfähig.

1 - 10 Weiter

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